Abstract
Mit meiner Semesterarbeit wollte ich ein aktuelles und wichtiges Thema behandeln. Etwas, das mich, die Politik und die Bevölkerung beschäftigt. Somit habe ich mich mit der Nachhaltigkeit auseinandergesetzt. Der Fortschritt der Umweltverschmutzung und des Klimawandels im Laufe der Zeit sollte in simplen, klaren Bildern dargestellt werden. Doch nicht nur das, die Arbeit selbst sollte auch nachhaltig sein, weshalb sie aus nur einem A3 Blatt besteht, es also keine Verschwendung von Materialien gibt und auf den ersten Versuch angefertigt wurde, also keine Zeit-, Farben- und Papierverschwendung. 
Prozess
Dass Nachhaltigkeit das Thema meiner Semesterarbeit sein sollte, war von Beginn an klar. Es ist ein hochaktuelles, sehr persönliches und meiner Meinung nach wichtiges Thema. Auch wenn ich mit meiner Arbeit nichts gegen den Klimawandel bewirken kann, wird sie dennoch die negativen Auswirkungen unserer Handlungen auf die Umwelt aufzeigen und klarstellen, dass etwas unternommen werden muss. Dies wiederum ist eine Anspielung auf die bundesweite Abstimmung am 16. Juni bezüglich des Klima- und Innovationsgesetzes. Es soll zeigen, dass es ein Thema ist, welches dringlichst behandelt werden soll und nicht nur die Bevölkerung, sondern auch der Staat etwas unternehmen muss. Für mich ist es auch ein ziemlich persönliches Thema. Ich bin in der SG (Sustainability Group der KSZ) tätig, war schon an mehreren Klimastreiks und gebe mir alle Mühe, meinen Teil zur Verlangsamung des Klimawandels zu tun.
Doch Nachhaltigkeit ist ein grosses Thema. Deshalb musste ein Moodboard gemacht werden, um Ideen zu sammeln, auf was sich meine Arbeit fokussieren sollte.
Schlussendlich habe ich mich auf die beiden Themen Klimawandel und Umweltverschmutzung konzentriert. Bezüglich der Umweltverschmutzung habe ich mir gedacht, dass ich hierbei auch gleich den Minimalismus hinzuziehen kann. So kam ich auf die Idee, dass die Arbeit platz- und ressourcensparend sein sollte.
Mein nächster Gedanke war, dass man die Arbeit nicht einfach nur betrachten können sollte, sondern auch irgendetwas mit den Händen zu tun kann. So kam ich auf die Idee, eine auseinanderfaltbare und somit auch platzsparende Arbeit zu erstellen. Mit diesen Gedanken war dann das Konzept für meine Arbeit fertig und musste nur noch umgesetzt werden.
Als ich dann mit dem Zeichnen begann, merkte ich schnell, dass es viel aufwändiger ist als gedacht. Ich musste schauen, dass die Farben und Verhältnisse ungefähr stimmten und alles Sinn macht. Kleinere Details zu zeichnen waren sehr aufwändig und schwierig, aber auch grosse Flächen benötigten ziemlich viel Zeit, da dies mit Farbstiften nicht einfach so rassig geht. Somit musste ich auf einige Details verzichten, da ich ansonsten mit meiner Arbeit nicht fertig geworden wäre.

Fazit
Wenn ich nun meine fertige Arbeit betrachte, bin ich nicht gerade zufrieden. Denn sie wirkt auf mich wie eine schnelle, simple Kinderzeichnung und nicht wie die Semesterarbeit einer Kantischülerin. Jedoch war es recht aufwändig und mühevoll. Daher würde ich beim nächsten Mal einiges anders machen. Das Thema würde ich beibehalten, da es ein hochaktuelles, wichtiges Thema ist und die Menschheit beschäftigt oder sie zumindest beschäftigen sollte. Aber anstelle einer gezeichneten Arbeit würde ich eine interaktive Installation machen. Diese würde zum einen sicherlich seriöser wirken und mehr Aufmerksamkeit auf sich ziehen und zum anderen denke ich, würde es mir mehr liegen, anstelle vom Zeichnen eine Installation zu machen. Auch für den Betrachter wäre es sicherlich spannender, wenn man etwas dreidimensionales vor sich hat, mit welchem man etwas anfangen kann, als lediglich ein auffaltbares Bild. Mit der Idee, Nachhaltigkeit nachhaltig darzustellen und einen Zeitstrahl zu verbildlichen, bin ich zufrieden. Wie bereits erwähnt, würde ich dies beim nächsten Mal als Installation machen, wo der Betrachter auch gleich selbst etwas unternehmen kann.